Was ist meine alte Uhr wert?
Zwei Uhren, die gleich aussehen, können sehr unterschiedlich viel wert sein. Diese fünf Dinge machen den Unterschied.
1. Marke und Modell
Der Markenname steht meist auf dem Zifferblatt. Bekannte Namen wie Rolex, Omega, Patek Philippe, IWC, Jaeger-LeCoultre, Heuer oder Longines sind ein guter Anfang – aber auch innerhalb einer Marke reicht die Spanne von wenigen Hundert bis zu vielen Tausend Euro.
2. Referenz- und Seriennummer
Die Referenznummer verrät das genaue Modell, die Seriennummer oft das Baujahr. Bei vielen Uhren stehen die Nummern auf der Gehäuserückseite, bei Rolex zwischen den Bandanstößen (dafür muss das Armband abgenommen werden – das sollte ein Fachmann tun).
3. Zustand
Kratzer am Gehäuse sind normal und kein Drama. Wichtiger: Ist das Zifferblatt unbeschädigt? Läuft die Uhr? Wurde das Gehäuse stark poliert?
4. Originalität
Bei Vintage-Uhren ist das der größte Werttreiber. Wurden Zifferblatt, Zeiger, Lünette oder Krone bei einer Reparatur getauscht, sinkt der Sammlerwert oft erheblich. Das zu erkennen, erfordert Erfahrung und Vergleichsmaterial.
5. Box und Papiere
Originale Box, Garantiepapiere und Rechnung belegen die Herkunft. Bei gefragten Modellen kann allein das einen deutlichen Aufpreis ausmachen.
Und die Preise im Internet?
Angebotspreise auf Plattformen sind Wunschpreise von Händlern – inklusive Service, Gewährleistung und Marge. Was Sie beim Verkauf realistisch erhalten, liegt darunter. Eine ehrliche Bewertung erklärt Ihnen beide Zahlen.
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Ich sage Ihnen kostenlos, was ich sehe – und was die Uhr ungefähr wert ist.
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